Hausbau Kosten, Baukostenrechner, 2022

Was kostet ein Haus in 2022? Unser kostenloser Baukostenrechner hilft!

Für viele Menschen ist es der Traum schlechthin: der Umzug in ein eigenes Haus. Was der Bau des Hauses aber ungefähr kostet, wissen die wenigsten. Oftmals werden die Hausbau-Kosten deshalb völlig unterschätzt und die angehenden Bauherren gehen mit Erwartungen an die Bauplanung, die sich mit dem vorhandenen Budget nicht realisieren lassen.

Mit unserem Baukostenrechner können Sie daher frühzeitig die Baukosten berechnen, die für den Bau Ihres Hauses ungefähr anfallen werden. Auf dieser Seite erfahren Sie außerdem, wie sich die Kosten beim Hausbau zusammensetzen und wovon sie abhängen. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen anhand von drei Preis-Beispielen auf, was ein Haus kostet und erklären, wie sich Ausgaben einsparen lassen.

Baukostenrechner
LE Photo / shutterstock.com

Inhaltsverzeichnis

Baukostenrechner 2022: Online in nur 2 Minuten die Baukosten für Ihr Haus berechnen

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Erklärungen zum Baukostenrechner

Bundesland

Die Baukosten in Deutschland hängen auch stark von der Region ab, in der Sie bauen möchten. Das liegt vor allem an der allgemeinen Nachfrage nach Bauleistungen in der jeweiligen Region, aber auch am dortigen Lohnniveau.

Wohnfläche

Geben Sie bitte die Wohnfläche in Quadratmeter an. In Deutschland werden Einfamilienhäuser durchschnittlich mit ungefähr 130 bis 160 m² gebaut. 

Bauweise

Möchten Sie ein Fertighaus oder ein Massivhaus bauen? Geben Sie Ihre Präferenz bitte an, da die Baukosten sich etwas unterscheiden. Bei Auswahl eines Massivhauses berücksichtigen wir eine einschalige Außenwand aus Porenbeton oder Poroton-Ziegel.

Ausstattungsstandard

Zur Auswahl steht eine Standard- oder eine gehobene Ausstattung. Beide Ausstattungsvarianten sehen bereits eine Fußbodenheizung vor. Die gehobene Ausstattung bietet im Vergleich zur Standard-Ausführung jedoch einige Vorzüge. Detaillierte Informationen zu den Unterschieden finden Sie unterhalb der Abfrage.

BEG-Standard (vormals KfW)

Zum 01.07.2021 hat die Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) die bisherige KfW-Förderung ersetzt. Geben Sie bitte den gewünschten Standard vor. Weitere Informationen zur BEG erhalten Sie bei der KfW-Bank.

Geschosse (ohne Keller)

Geben Sie bitte vor, wie viele Geschosse Sie bauen möchten. Ein Vollgeschoss entspricht einer eingeschossigen Bebauung (nur Erdgeschoss). Ein „halbes“ Geschoss ist das Dachgeschoss, das vollwertigen Wohnraum bietet, in dem die Wohnfläche aber durch Dachschrägen reduziert wird. Ebenso zählen auch Staffelgeschosse bei Flachdachhäusern als „halbe“ Geschosse.

Bodenbeläge in Wohn- und Schlafräumen

Wählen Sie bitte aus, welche Bodenbeläge Sie in Wohn- und Schlafräumen wünschen oder ob Sie diese in Eigenleistung erbringen möchten. Die angenommenen Materialpreise entnehmen Sie bitte der Auswahlmöglichkeit. Kosten für das Verlegen sind in der Berechnung enthalten (außer bei Eigenleistung).

Boden- und teilweise Wandbeläge in anderen Räumen, wie z. B. Bäder, Gäste-WC, Diele oder Küche (Fliesen), sind bereits in den Kosten berücksichtigt. 

Keller

Geben Sie bitte vor, ob Sie einen Keller bauen möchten. Die Größe des Kellers errechnet sich in Abhängigkeit der angegebenen Wohnfläche und der Anzahl der Geschosse.

Aus Gründen der Bauqualität stehen in unserem Baukostenrechner nur Betonkeller, und zwar schwarze oder weiße Wanne aus wasserundurchlässigem Beton, zur Auswahl. Die weiße Wanne ist qualitativ noch hochwertiger und sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn auch Wohnräume oder wohnraumähnliche Nutzung im Kellergeschoss geplant ist.

Sonderausstattung

Bitte wählen Sie die von Ihnen gewünschten Sonderausstattungen aus. Eine Mehrfachauswahl ist dabei möglich. Bitte wählen Sie „Dezentrale Lüftungsgeräte“ und „Zentrale Lüftungsanlage“ nicht gleichzeitig, da sich diese Ausstattung gegenseitig ersetzt.

Bei Wahl des BEG-Standards 40+ ist außerdem keine Auswahl der PV-Anlage nötig, da diese bereits Gegenstand des Pakets „BEG 40+“ ist. 

Außenanlagen

Bitte geben Sie vor, welche Bauarbeiten Sie im Außenbereich wünschen. Eine Mehrfachauswahl ist auch hier möglich.

Oftmals ist es aus Kostengründen sinnvoll, die mit dem Bau beauftrage Baufirma auch für einige Arbeiten im Außenbereich zu engagieren. Schließlich hat das Unternehmen die Baustelle bereits eingerichtet und auch die Handwerker sind sowieso vor Ort. Daher wird es in der Regel günstiger sein, wenn diese Firma zum Beispiel das Fundament für die Terrasse gießt oder die Garage errichtet, als wenn dafür eine weitere Firma beauftragt wird.

Ergebnis

Nach Beantwortung aller Abfragen erhalten Sie das Ergebnis unseres Baukostenrechners, gerundet auf volle 10.000 Euro. Die der Berechnung zugrunde liegenden Kostenansätze werden kontinuierlich gepflegt und entsprechen derzeit dem Stand für Hausbauten für das Kalenderjahr 2022.

Im Ergebnis enthalten sind die Kosten für den Bau des Hauses entsprechend Ihrer Vorgaben sowie die Ausgaben für Planungsleistungen, Baustelleneinrichtung und Erdarbeiten (ohne Abfuhr- und Entsorgungskosten).

Mit unserem Nebenkostenrechner können Sie die weiteren Baunebenkosten beim Hausbau berechnen.

Haftungsausschluss

Die in unserem Baukostenrechner getroffenen Annahmen beruhen auf langjähriger Erfahrung im Hausbau-Gewerbe und auf aktuellen marktüblichen Kostenansätzen. Alle Inhalte und die Berechnung wurden von uns mit größter Sorgfalt erstellt. 

Wir übernehmen dennoch keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Ergebnisse, die durch die Berechnung mit unserem Baukostenrechner entstehen.

Baukosten berechnen – diese Vorteile bietet es

In unserer langjährigen Erfahrung im Bau und Vertrieb von Ein- und kleineren Mehrfamilienhäusern haben wir immer wieder festgestellt, dass viele Bauherren die Baukosten für den Bau Ihres Hauses viel zu niedrig einschätzen. Dies hat zur Folge, dass schnell eine große Enttäuschung einsetzt, wenn festgestellt wird, dass die Finanzen statt der gewünschten 160 m² großen, gehobenen Stadtvilla mit Keller „nur“ ein 130 m² großes, 1½-geschossiges Haus ohne Keller mit mittlerer Ausstattung erlauben.

Unser Baukostenrechner soll Ihnen daher eine grobe Indikation der Kosten liefern, die im Laufe Ihres Bauprojekts auf Sie zukommen werden. So erhalten Sie eine realistische Vorstellung dessen, was der Neubau Ihres Traumhauses ungefähr kosten wird und können einschätzen, was Sie sich tatsächlich leisten können. Auch können Sie das Ergebnis des Rechners nutzen, um erste, unverbindliche Gespräche mit Ihrer Hausbank über die Finanzierung Ihres Bauvorhabens zu führen.

Wie geht es nach der Nutzung des Baukostenrechners weiter?

Wenn Sie die zu erwartenden Kosten für Ihr Wunsch-Bauvorhaben mit unserem Hausbau-Rechner berechnet haben, geht die Arbeit erst richtig los. Sie wissen nun, was finanziell ungefähr auf Sie zukommt. Für den Baustart fehlen aber noch eine Finanzierungszusage, Ihre Haus-Planung, die Baugenehmigung und auch das ausführende Bauunternehmen.

Der nächste Schritt sollte es daher sein, mit Ihrer Bank über den finanziellen Rahmen Ihres Neubaus zu sprechen. Außerdem empfehlen wir Ihnen, Kontakt zu Architekten oder Hausbaufirmen, die von der Planung bis zum schlüsselfertigen Hausbau alles aus einer Hand anbieten, aufzunehmen. Denn die Ergebnisse des Baukostenrechners können nur als Orientierungshilfe dienen.

Wenn Ihre Planung erst einmal steht und eine Ausstattung definiert ist, kann ein Architekt jedoch eine belastbare Kostenschätzung erstellen. Alternativ dazu können Ihnen Bauunternehmen auf dieser Grundlage bereits verbindliche Angebote unterbreiten. Der Vorteil bei vielen Hausbaufirmen ist, dass sie die ersten Planungsleistungen als Akquise-Leistung kostenfrei übernehmen.

Was ist beim Ergebnis des Hausbau-Rechners zu beachten?

Das Ergebnis des Baukostenrechners kann nur als beispielhafte Kalkulation verstanden werden. Er basiert zwar auf marktüblichen Kostenansätzen und unserer langjährigen Erfahrung. Allerdings gelten die Annahmen ausschließlich für durchschnittliche Bauprojekte. Jedes Hausbau-Vorhaben ist hingegen individuell und bringt vielleicht die eine oder andere Besonderheit mit sich, die Einfluss auf die Baukosten haben kann.

Auch können regionale Kostenunterschiede stärker ausfallen, als sie in unserem Baukostenrechner abgebildet. Sie können zwar vorgeben, in welchem Bundesland Sie bauen möchten. Aber natürlich gibt es innerhalb der einzelnen Bundesländer auch gewisse Preisunterschiede. Im Speckgürtel rund um München oder Frankfurt ist es schlichtweg noch etwas teurer als im Bayerischen Wald oder in Nordhessen.

Hausbau-Kosten
Robert Kneschke / shutterstock.com

Haus bauen: Kosten im Überblick

Die gesamten Kosten beim Hausbau bestehen aus einer Vielzahl an Positionen. Diese lassen sich im Wesentlichen drei verschiedenen Gruppen zuordnen:

  • Ausgaben im Zusammenhang mit dem Grundstückskauf
  • Aufwendungen für den eigentlichen Hausbau
  • Baunebenkosten

Kosten für das Grundstück

Was für das Grundstück ausgegeben werden muss, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: der Region, in der Sie bauen möchten und der Grundstücksgröße. Während in vielen ländlichen Gegenden Deutschlands Bauland teilweise für kleines Geld zu haben ist, kosten Grundstücke in und um Großstädte wie München oder Frankfurt schon einmal 2.000 Euro oder mehr pro Quadratmeter.

In diesen Gegenden machen die Ausgaben für das Grundstück meist den Bärenanteil an den Neubau-Kosten aus. Schließlich fällt für 500 Quadratmeter Bauland dann schon eine Million Euro an. In ländlichen Regionen ist der Anteil der Grundstückskosten an der gesamten Investition hingegen deutlich geringer. Nach einer Studie der ING Bank aus dem Jahr 2019 machen die Ausgaben des Grundstückskaufs durchschnittlich nämlich nur 21 % der gesamten Kosten aus.

Kosten vom Rohbau bis zum Innenausbau

Die Kosten für den tatsächlichen Bau sind üblicherweise natürlich die größte Kostenposition beim Hausbau. Zu ihnen zählen die Ausgaben für den Rohbau, das Dach, die Fenster und Eingangstür, Elektro- sowie Heizungs- und Sanitärinstallationen oder den Innenausbau.

Wie hoch die Kosten für den Bau sind, ist vor allem davon abhängig, ob mit oder ohne Keller gebaut wird, wie viel Wohnfläche gewünscht ist und wie hochwertig die Ausstattung sein soll. Außerdem hat die Entscheidung, ob ein Fertig- oder ein Massivhaus gebaut wird, einen Einfluss auf die Höhe der Ausgaben.

Die Auswertung der ING kommt zu dem Ergebnis, dass Hausbau und Innenausbau in Deutschland durchschnittlich 57 % der gesamten Ausgaben beim Bau eines Einfamilienhauses ausmachen.

Baunebenkosten

Nicht zu unterschätzen ist auch die dritte Gruppe: die Baunebenkosten. Gemäß ING entfallen auf sie nämlich die verbleibenden 22 % der gesamten Ausgaben. Durchschnittlich sind die Nebenkosten also sogar etwas höher als die Investitionen beim Grundstückskauf.

Aber was versteckt sich eigentlich alles in den Baunebenkosten? Nebenkosten sind Aufwendungen, die für den Bau des Hauses zwar nötig sind, jedoch nicht direkt für den tatsächlichen Bau anfallen. Die größten Positionen sind für gewöhnlich Planungsleistungen vor Baubeginn, Erwerbsnebenkosten beim Grundstückskauf, Erschließungskosten, Erdarbeiten und Ausgaben für die Außenanlagen.

Nutzen Sie unseren Nebenkostenrechner, um zu berechnen, in welcher Höhe Baunebenkosten ungefähr anfallen.

Wovon hängen die Hausbau-Kosten ab?

Wie teuer Ihr neues Haus insgesamt wird, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Nachfolgend stellen wir Ihnen neun Punkte vor, die erheblichen Einfluss darauf haben, wie teuer Ihr Bauvorhaben wird:

Grundstück

Einen erheblichen Einfluss hat der Grundstückspreis. Dieser hängt vor allem von zwei Faktoren ab: der Lage und der Größe.

Qualität des Baus

Wählen Sie hochwertigere Baumaterialien, zum Beispiel bei der Kellerausführung, der Dämmung oder den Steinen für die Außenwände, kosten diese natürlich mehr, als wenn Sie einfachere Materialien wählen. Dennoch können teurere Baustoffe vorteilhaft sein, weil dadurch Energie eingespart werden kann, sich nach Fertigstellung Schäden vermeiden lassen und Reparaturen nicht oder später anfallen.

Wohnfläche

Großes Schlafzimmer, begehbarer Kleiderschrank, Bibliothek oder Fitnessraum. Die meisten Bauherren wünschen sich im neuen Zuhause jede Menge Platz. Je größer Ihr Haus werden soll, desto teurer wird es aber natürlich auch.

Fertighaus oder Massivhaus

Qualitativ haben Fertighäuser in den zurückliegenden Jahren enorm aufgeholt. Trotzdem sind sie für gewöhnlich immer noch etwas günstiger als Massivhäuser.

Keller

Möchten Sie mit oder ohne Keller bauen? Auch diese Entscheidung hat erheblichen Einfluss auf die Ausgaben. Ein Keller ist nämlich ein deutlicher Kostenfaktor.

Freistehendes Einfamilienhaus oder Doppelhaushälfte

Freistehende Einfamilienhäuser kosten üblicherweise etwas mehr als eine Doppelhaushälfte. Zum einen wegen des meist größeren Grundstücks, zum anderen aber auch, weil es beim Bau eines Doppelhauses Synergieeffekte bei Planung und Bau gibt, die sich positiv auf die Kosten auswirken.

Ausstattungsqualität

Bei der Ausstattungsqualität gibt es eine große Bandbreite von einfacher bis hin zu luxuriöser Ausstattung. Wünschen Sie eine sehr hochwertige Ausstattung, muss auch mit hohen Kosten gerechnet werden.

Nachhaltigkeit

Wenn Ihnen die Umwelt sehr wichtig ist, möchten Sie sicherlich besonders nachhaltig bauen. Das ist aber mit deutlichen zusätzlichen Investitionen verbunden. Allerdings profitieren Sie in den Folgejahren von niedrigeren Betriebskosten.

Außenanlagen

Auch die Außenanlagen können einen großen Einfluss auf die Hausbau-Kosten haben. Eine Garage kostet mehr als ein Carport, beim Bau von Terrassen gibt es erhebliche Preisunterschiede und auch die Gestaltung des Gartens ist für kleines oder großes Geld möglich.

Kosten beim Hausbau sparen

Der Hausbau ist für die meisten Menschen die größte Investition in ihrem Leben. Kosten zu sparen ist daher für viele von großer Bedeutung. Schon wenige Prozentpunkte Ersparnis bedeuten schließlich schnell mittlere vier- oder gar fünfstellige Einsparungen.

Meistens geht beim Neubau mit einer Ersparnis aber auch ein Qualitäts- oder Flächenverlust einher. Es gibt jedoch ein paar Stellschrauben, bei denen das nicht der Fall ist.

Finanzierung

Der schönste Weg beim Haus bauen Kosten zu sparen ist die Optimierung der Finanzierung. Dadurch müssen Sie bei Ihrem neuen Haus nämlich überhaupt keine Abstriche machen. Schließlich wird durch einen niedrigeren Zinssatz einfach nur die monatliche Belastung niedriger.

Sprechen Sie also verschiedene Banken und Finanzierungsberater an und lassen sich mehrere Angebote unterbreiten. Verhandeln Sie mit den zwei oder drei bestbietenden Finanzierern die Konditionen dann noch einmal nach, um das für Sie bestmögliche Ergebnis herauszuholen.

Angebote vergleichen

Bei Baufirmen gilt Ähnliches wie bei der Finanzierung. Auch hier empfiehlt es sich, von verschiedenen Firmen Angebote einzuholen und diese zu vergleichen. Das ist allerdings etwas schwieriger als bei der Finanzierung. Denn der Leistungsumfang und die Baubeschreibung sind bei jedem Anbieter unterschiedlich.

Vielleicht werden Sie daher feststellen, dass das vermeintlich günstigste Angebot tatsächlich nicht auch das Beste sein muss. Der Angebotsvergleich bedarf daher erheblich mehr Zeit, bietet aber auch die Chance, eine deutliche Ersparnis zu realisieren. Dieser Punkt bietet das vielleicht größte Potenzial, beim Hausbau Kosten zu reduzieren, ohne Abstriche bei Qualität oder Größe machen zu müssen.

Achten Sie darauf, ausschließlich seriöse und etablierte Baufirmen in Betracht zu ziehen. Außerdem empfehlen wir vor Beauftragung einen Bonitätscheck durchzuführen. Eine Insolvenz der Baufirma kann nämlich auch für die Bauherren erhebliche zeitliche und finanzielle Konsequenzen haben.

Keller

Ob mit oder ohne Keller gebaut wird, ist vielfach ein gravierender Kostenpunkt. Überlegen Sie daher, ob Sie wirklich einen Keller benötigen. Haustechnikraum und Waschküche finden alternativ auch im Erdgeschoss oder unter dem Dach Platz. Und das kostet oftmals weniger, als einen Keller zu bauen.

Allerdings verlieren Sie dadurch meist viel Stau- und Vorratsfläche. Wenn diese Flächen jedoch in größerem Umfang gewünscht oder benötigt werden, macht es in der Regel keinen Sinn, aus finanziellen Gründen auf einen Keller zu verzichten.

Eigenleistungen

Eigenleistungen sind eine beliebte Möglichkeit, um Kosten beim Hausbau zu sparen. Besonders häufige Eigenleistungen sind das Verlegen des Bodens, das Streichen der Wände oder das Anlegen der Außenanlagen. Sind Sie, Ihre Freunde oder Familienmitglieder handwerklich überdurchschnittlich begabt, können aber auch kompliziertere Arbeiten in Eigenregie ausgeführt werden.

Achten Sie allerdings darauf, Ihre eigenen zeitlichen und handwerklichen Möglichkeiten nicht zu überschätzen. Nicht, dass der gesamte Bauablauf ins Stocken gerät, weil Sie mit Arbeiten nicht nachkommen, die Sie selbst ausführen möchten. Das kann nämlich zu erheblichen Mehraufwendungen bei den anderen am Bau beteiligten Firmen führen. Außerdem verzögert sich der Einzug, was die meisten Bauherren ebenfalls Geld kostet, da sie länger in ihren gemieteten Wohnungen bleiben müssen.

Bauweise

Wenn es Ihnen nicht wichtig ist, dass Ihr Haus von außen ein besonderer Hingucker ist, empfiehlt sich eine kompakte, quadratische Bauweise sowie eine Standard-Dachform. Auch damit lassen sich die Ausgaben reduzieren. Eine rechteckige Bauweise, bei der auf Erker, Schrägen oder Balkone verzichtet wird, ist nämlich günstiger zu bauen als ein verschachteltes Haus.

Selbiges gilt für das Dach. Verzichten Sie daher auf Gauben oder, wenn möglich, auf Dachflächenfenster und wählen Sie ein Satteldach oder ein Pultdach, da diese Dachformen günstiger sind als zum Beispiel ein Walmdach oder ein Mansarddach.

Hausbau-Preise
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Hausbau Preise 2022: Das kostet ein Haus wirklich

Viele Ratgeber oder Baukostenrechner im Internet suggerieren, dass ein Haus für 1.500 Euro pro Quadratmeter oder sogar noch weniger zu bauen ist. Das ist jedoch ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Artikel schon viele Jahre alt ist und seither nicht aktualisiert wurde. Die Realität sieht nämlich schon seit vielen Jahren anders aus.

Die Preise beim Hausbau sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Und das ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen: Zum einen sind die reinen Baukosten seit dem Jahr 2016 stark überdurchschnittlich gestiegen. Regelrecht explodiert sind zum anderen die Preise für Bauland. Diese haben sich in Deutschland im Zeitraum von 2009/2010 bis 2020 durchschnittlich fast verdoppelt. Und es ist kein Ende des rasanten Anstiegs in Sicht.

Aber was kostet ein Hausbau heute, im Jahr 2022? Anhand von drei Beispielen möchten wir Ihnen aufzeigen, mit welchen Preisen Sie beim Haus bauen ungefähr rechnen müssen. Alle nachfolgend genannten Preise beziehen sich auf die Baukosten inklusive der Planungsleistungen sowie typische Baunebenkosten wie Bauüberwachung oder das Anlegen der Außenanlagen.

Nicht enthalten sind hingegen Kosten für den Grundstückskauf, die Erwerbsnebenkosten oder die Erschließung des Grundstücks. Diese Ausgaben sind sehr individuell und können daher nicht verallgemeinert werden.

Wenn Sie noch gar nicht wissen, wie viel Haus Sie sich eigentlich leisten können, empfehlen wir Ihnen unseren Budgetrechner. Mit diesem können Sie anhand Ihres Einkommens oder Ihrer derzeitigen Miete berechnen, wie teuer der Hausbau insgesamt ungefähr sein darf.

Ein kleines Haus bauen zum Preis von rund 250.000 Euro

250.000 Euro lassen heutzutage beim Bau eines Hauses leider wenige Möglichkeiten zu. Es muss daher ganz besonders auf eine Minimierung aller Kostenpositionen geachtet werden. Wir empfehlen ein Fertighaus in einfacher Ausstattung zu bauen.

Auch bei der Wohnfläche muss man sich zurückhalten. Diese wird bei höchstens 110 Quadratmetern liegen können. Auf einen Keller muss aufgrund des geringen Preises leider verzichtet werden. Finanzieller Spielraum für Extras, also besondere Ausstattung, ist kaum vorhanden. Die Außenanlagen müssen eher einfach und in Eigenregie angelegt werden.

Darüber hinaus sollten auch weitere Arbeiten in Eigenleistung erbracht werden. Malerarbeiten und Böden verlegen sind typische Arbeiten, die in Eigenregie erbracht werden können. Wenn Sie selbst oder Ihre Freunde oder Familienmitglieder darüber hinaus aber noch weitere Arbeiten in Eigenleistung erbringen können, hilft dies dem engen finanziellen Rahmen natürlich sehr.

Neubau für ungefähr 450.000 Euro

Für rund 450.000 Euro inklusive Baunebenkosten können Sie bereits ein schönes, gut ausgestattetes Haus bauen. Aber: Auch wenn es viel klingt, sind große Sprünge mit 450.000 Euro heutzutage noch nicht möglich. Zu diesem Preis bekommen Sie ein Massivhaus in ordentlicher Ausstattung mit 130 bis 140 Quadratmetern Wohnfläche. Und auch ein Keller ist dann möglich.

Wenn Sie eine hochwertige Ausstattung wünschen, werden Sie jedoch auf den Keller verzichten oder eine Reduzierung der Wohnfläche in Kauf nehmen müssen. Je nachdem, wie Sie sich in diesem Punkt entscheiden, ist auch noch etwas Kapital für Sonderausstattungen vorhanden.

Ihren Garten sollten Sie in Eigenleistung anlegen. Können Sie auch das Streichen der Wände oder das Verlegen der Oberböden selbst vornehmen, bietet dies noch etwas mehr Spielraum für weitere Extras im Innen- und Außenbereich.

Das bekommen Sie bei einem Hausbau-Preisen von 650.000 Euro und mehr

Stehen Ihnen für den Bau inklusive Nebenkosten 650.000 Euro oder mehr zur Verfügung, können Sie ein großes Haus mit hochwertiger Ausstattung bauen. Für diesen Hausbau Preis bekommen Sie mindestens 160 Quadratmeter Wohnfläche sowie einen Keller.

Verfügen Sie über wenig Zeit oder zwei linke Hände, können Sie die Maler- und Verlegearbeiten durch Fachfirmen vornehmen lassen. Auch eine gehobene Sonderausstattung, wie ein weiteres Badezimmer oder eine Dusche im Gäste-WC, eine Garage oder eine Terrasse mit hochwertigem Belag, sind bei diesem Preis möglich. Selbiges gilt für das Anlegen des Gartens durch eine Gartenbaufirma.

Unsere weiteren Rechner

Nebenkostenrechner

Nutzen Sie unseren Nebenkostenrechner, wenn Sie wissen möchten, was für Nebenkosten beim Hausbau üblicherweise anfallen und wie hoch sie sind.

Budgetrechner

Unser Budgetrechner gibt eine Antwort auf die vielleicht wichtigste Frage vor dem Bau eines Hauses: Wie viel Haus kann ich mir leisten? Berechnen Sie in nur 2 Minuten, wie viel Ihr Hausbau kosten darf.